Prior, M. (2009). MiniMax-Interventionen. 15 minimale Interventionen mit maximaler Wirkung. Heidelberg: Carl-Auer-Systeme Verlag.

Prior stellt kurz und bündig 15 Interventionen auf sprachlicher Ebene dar, die in Gesprächen mit Klienten oder Kollegen hilfreich sind, um lösungsfokussierte Kommunikation herzustellen. Die Interventionen sind einfach und wirkungsvoll, es handelt sich teilweise lediglich um kleine Worte, die -richtig eingesetzt- große Wirkung erzielen können. Das Buch eignet sich für Praktiker, die nicht erst einen Theoriedschungel durchlaufen möchten um an effektivere Sprachmuster zu gelangen, die das eigene kommunikative Verhalten Aufbessern können. Die Interventionen verschieben die Perspektive einer Problemorientierung auf eine Lösungsorientierung und sorgen so dafür, dass alternative Betrachtungsweisen und damit Anschlussmöglichkeiten für Lösungen gefunden werden können, die bis dahin nicht in den Blick geraten sind. Das Buch ist anwendungsbezogen und verzichtet auf theoretische Ausführungen über Wirkungsmechanismen und -zusammenhänge.

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Selbstbestimmung, Vollzug und Pragmatik

"Der Begriff Selbstbestimmung besitzt auch eine vollziehende Dimension, im Sinne von Macht über etwas haben oder vollziehendem Handeln." (S. 24)

"Selbstbestimmung bezieht sich auf ein einzelnes Wesen, das sich erkennt indem es sich definiert und Macht über sich ausübt." (S. 29)

"In dem pragmatischen Verständnis geht Selbstbestimmung nicht gänzlich in Handlungsfreiheit über." (S. 28)

"Selbstbestimmung ist bei Menschen mit schwerer geistiger Behinderung unabdingbar auf die Anerkennung durch andere angewiesen." (S. 65)

"Bezeichnend für das pragmatische Verständnis von Selbstbestimmung ist die konkrete relative Handlungsfreiheit." ( S. 28)

 

Weingärtner, C. (2009). Schwer geistig behindert und selbstbestimmt. Eine Orientierung für die Praxis. Freiburg im Breisgau: Lambertus.