Watzlawick, P. (1983). Anleitung zum Unglücklichsein. München, Zürich: Piper.

Watzlawick stellt verschiedene Strategien vor, den Alltag unerträglich zu machen. Normale Alltagsbegebenheiten werden zur Quelle abnormen Leidens. Mit viel Humor hält Watzlawick uns dabei einen Spiegel vor und weist darauf hin, wie wir selber dazu beitragen, unseren Alltag dafür zu nutzen uns zu beweisen, wie schwer wir es haben. Lehrstück der paradoxen Intervention. Geeignet als Ausgangspunkt für Eigenreflexionen, Einstieg in Fortbildungstage, therapeutische Sitzungen oder als Metaphern in Teamentwicklungsprozessen.

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Selbstbestimmung und Interpretation

"Über den Begriff Selbstbestimmung ist in Bezug auf Menschen mit Assistenzbedarf bereits viel publiziert worden (...). Ein zentraler Punkt ist hierbei die Interpretation des Begriffs. Selbstbestimmung bedeutet nicht, dass sich behinderte Menschen selbst überlassen sind oder, wie eine Mitarbeiterin berichtete [...]. Selbstbestimmung bewegt sich immer im Spannungsfeld zwischen dem, was eine Person für sich selber möchte (individuelle Kategorie) und dem, was im Kontext einer Gruppe bzw. der Gesellschaft möglich ist (soziale Kategorie) (Theunissen, Plaute 1995)" (S. 79)

Niehoff, U. &Schablon, K.-U. Selbstbestimmung und Teilhabe: Welches Rüstzeug brauchen professionelle Unterstützer? In: Hähner, U., Niehoff U., Sack, R. Walther H. (2005). Kompetent begleiten: Selbstbestimmung ermöglichen, Ausgrenzungen verhindern!. Die Weiterentwicklung des Konzepts »Vom Betreuer zum Begleiter«. Marburg: Lebenshilfe Verlag.